Albtraufgänger – Etappe 4

16
Sep

Herrliches Spätsommerwetter bei über 30 Grad im September. Da zieht es uns nach draußen! Über verschiedene Medienberichte sind wir auf den Albtraufgänger in der Erlebnisregion Schwäbischer Albtrauf aufmerksam geworden. 100 Kilometer, 6 Tagesetappen. Nachdem wir uns etwas eingelesen hatten und uns in der Albtrauf-Geschäftsstelle rückversichert haben fiel die Entscheidung auf die vierte Etappe.

Von Gingen nach Geislingen an der Steige – „do kannsch schwelga“ versprechen Wanderkarte und Wanderbroschüre. Letztendlich haben wir uns für die Etappe entschieden, weil sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist.

Unser Auto haben wir in Gingen am Bahnhof geparkt, unsere Rucksäcke aufgezogen und sind losgezogen. Knapp 18 Kilometer und 550 Höhenmeter – los geht’s!

Die Markierungen (schwarzes T auf gelben Grund) waren so hilfreich, dass wir irgendwann die Wanderkarte weggepackt haben und die Landschaft in vollen Zügen genießen konnten.

            wegmarkierung           albtraufgaenger-wanderkarte

Zunächst ging es bergauf oberhalb der Ortschaft Kuchen, die ist bekannt durch die Arbeitersiedlung.

Erstes Highlight ist mit Sicherheit der Aussichtspunkt Kuhfelsen mit einer fantastischen Sicht auf das Filstal. Wie sollte es anders sein 🙂   ….den Weg dorthin wiesen uns die Kühe.

auf-dem-weg-zum-kuhfelsen

Ein guter Punkt um eine Rast einzulegen und eine Stärkung zu sich zu nehmen. Ein Wurstbrot später geht es weiter in Richtung Geislingen (die Fünftälerstadt) bzw. genauer gesagt ins Eybtal. Dort führt der Weg durchs Felsental, ein tolles Naturschutzgebiet mit beeindruckenden Felsformationen.

felsformation-im-felsental           weg-durchs-felsental-2           weg-durchs-felsental

Puh, angekommen auf der Albhochfläche heißt es erst mal Durchschnaufen.

auf-der-albhochflaeche

Über die Ortschaft Weiler geht es direkt zum nächsten Highlight, der Ruine Helfenstein. Ruinen haben immer ihren ganz eigenen Reiz, der Helfenstein bietet aber eine tolle Aussicht auf die fünf Täler Geislingens (oberes und unteres Filstal, Eybtal, Rohrachtal, Längental) und den Hohenstaufen, einen der drei Kaiserberge.

aussicht-vom-helfenstein-2           aussicht-vom-helfenstein

Der Abstieg in die Altstadt fällt uns leicht, weil da wartet endlich unser wohlverdientes Eis.

geislingen-altstadt

 

Die Tour war traumhaft schön, bevor wir wieder mit dem Zug zurück zum Ausgangspunkt nach Gingen fahren, wollten wir unbedingt noch etwas shoppen. Um die Ecke befinden sich die Fabrikverkäufe Geislingen mit der WMF-Fischhalle und vielen Lifestyle-Outlets. Aktuell wird hier auch ziemlich gewerkelt, im Oktober sollen hier neue Shops eröffnet werden. Spätestens dann müssen wir wieder kommen! Die Shopping-Atmosphäre ist nämlich toll!

Zurück am Auto lassen wir die Tour Revue passieren. Tolle Aussichten, gute Markierung, spannende Highlights am Wegesrand und Natur wo man hinschaut! Die nächste Etappe von Geislingen zur Ave Maria in Deggingen ist schon im Kalender eingetragen.



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