Kletteranfänger am Kandelfelsen


30
Mai

Klettern? Brauch‘ ich nicht – dachte ich bisher. Wandern ist auch schön. Bis mich Sven zu einer Tour am Großen Kandelfelsen mitnahm…

Klettertour am Kandelfelsen


Der Morgen duftet nach feuchter Erde, nach Moos, Waldbeeren und Tannennadeln. So frisch! Steinig und steil ist der Waldpfad auf dem wir seit einer Viertelstunde bergan laufen, er führt in engen Schlingen den Kandelhang hinauf. Ein paar Meter müssen wir noch stapfen mit den schweren Rucksäcken auf unseren Rücken, in denen Seile, Kletterhaken und -gurte sowie zwei Schutzhelme verstaut sind.

„Schon da!“, sagt Sven. Vor uns ragt der Große Kandelfelsen aus dem Bergwald, ein Koloss aus Gneis, der an der höchsten Stelle über 50 Meter hoch ist. Der Fels ist beeindruckend, auch heute noch, obwohl der Gipfelüberhang, der ein ziemlich großer Brocken war, in der Walpurgisnacht im Jahr 1981 talwärts stürzte. Heute liegt die einstige Teufelskanzel als Schutthalde zu Füßen des Felsen, der als eines der ältesten Klettergebiete im Hochschwarzwald gilt. Dessen Kletterrouten zählen zu den schwierigsten in der Gegend, sagt Sven.

Der Fels ist beeindruckend, auch heute noch, obwohl der Gipfelüberhang, der ein ziemlich großer Brocken war, in der Walpurgisnacht im Jahr 1981 talwärts stürzte.

Eine unbehagliches Gefühl breitet sich unter meinen Rippenbögen aus: Da soll ich hoch? Warum wandern wir nicht einfach ein bisschen weiter? Ist doch auch schön. Sven hat mir schon viel von seinen Klettertouren im Gebirge erzählt: Vom Reiz der Vertikalen, davon, draußen zu sein, sich an steilen Felswänden auszuprobieren und seine Grenzen zu überschreiten. Oben ankommen!

Jetzt die ganze Geschichte lesen auf www.hochschwarzwald.de



Keine Kommentare »


RSS feed for comments on this post. TrackBack URL



Leave a comment



<   Zurück