Bachklettern im Hochschwarzwald

23
Mai

Schluchting ist das perfekte Sommer-Abenteuer: Ein bisschen stapfen, ein bisschen kraxeln. Außerdem ist einem erst heiß und dann wird man nass!

Schluchting im Hochschwarzwald

Heiko steht mitten im rauschenden Langenbach bei Todtnau und krempelt die Hosenbeine hoch. Einmal, zweimal. „Lieber noch ein bisschen höher“, meint er dann. Kein Wunder, eben ist er bis zu den Oberschenkeln im Wasser versunken, ganz plötzlich und ganz tief, jetzt ist die Hose halt nass.

Kann passieren, immerhin stapfen wir mitten durch den rauschenden Langenbach, ein waschechter Schwarzwälder Gebirgsbach, der zwar klein ist, aber dafür umso wilder bergab tost und oberhalb des kleinen Schwarzwalddorfs Aftersteg eine verwunschene Klamm in den Fels genagt hat. Mächtige Granitbrocken liegen kreuz und quer, von dichtem Moospelz überzogen und von schnellem Wasser umspült. Weiter oben rauscht es in Kaskaden den blanken Fels hinab und umgestürzte Baumstämme garnieren das Steilufer, überhaupt präsentiert sich der Langenbach ziemlich ungezähmt. „Und ziemlich schön“, stellt Jan versonnen fest: „Aber ein Spaziergang ist das hier nicht.“

Schluchting im Hochschwarzwald

Nein, kein Spaziergang, dafür kraxeln wir zwischen größeren und kleineren Brocken bachaufwärts, krallen uns an glitschigen Griffen im Fels fest, waten durch kniehohes, klares Bachwasser und steigen kleinere und größere Wasserfälle hoch: „Schön frisch“, findet Sven. Auf dem Weg zur Schlucht hatte die Hochsommersonne noch ordentlich gebrannt. Oberhalb einer Kuhweide, die vor Insekten nur so brummt, verengt sich das Tal und genau dort sind wir ins Bachbett hinabgestiegen. Seitdem genießen wir die schattige Kühle der Klamm, die feinen Wassertropfen, die unsere Haut besprenkeln, und das stetige Rauschen, das jeden unserer vorsichtigen Schritte orchestriert.

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