Albtraufgänger – Etappe 1

26
Aug

Bei dem schönen Wetter packte mich letztes Wochenende spontan die Wanderslust. Doch wohin? Nach kurzer Recherche stieß ich auf den zertifizierten Albtraufgänger rund um den Schwäbischen Albtrauf. Der Wanderweg ist ein Qualitätsweg und hat soger eine europaweite Zertifizierung. Er ist in 6 Tagesetappen aufgeteilt. Ich startete natürlich mit der ersten Tagesetappe von Wiesensteig bis zum Deutschen Haus bei Gruibingen. Schnell die GPS-Daten runtergeladen und los ging´s. (http://www.erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de/index.php?id=157)

Parken am Startpunkt dem Residenzschloss Wiesensteig war denkbar einfach. Der große ausgeschilderte Parkplatz war schnell gefunden.

 

Los ging es durch das kleine Wiesensteig. Ein total süßes Städtchen mit hübschen Fachwerkhäusern. Hat mich total überrascht.

Nach dem ich Wiesensteig hinter mir gelassen habe, ging es weiter Richtung Filsursprung. Durch ein sehr idyllisches und ruhiges Tal gelangte ich zum Filsursprung. Unterwegs begegneten mir auch ein paar Schafe.

Danach ging es aufwärts zur Schertelshöhle. Gutes Timing, die Höhle war geöffnet, so konnte ich ungeplanterweise sogar die Höhle besichtigen. Es lohnt sich auf jeden Fall, nächstes mal werde ich aber eine Taschenlampe mitnehmen. In der 212m langen Höhle gibt es einzigartige Tropfsteinformationen zu bestauenen.  Auch zum abkühlen eignet sich die kühle Höhle hervorragend. Allerdings wird ein Eintrittspreis von 2,50€ fällig.

 

Schertelshöhle

Schertelshöhle

Weiter ging es zur Ruine des Reußenstein. Leider ist die Ruine momentan wegen Einsturzgefahr niocht zu besichtigen. Aber auch von außen ist es ein toller Spot. Dort hab ich einen kleinen Zwischenstopp eingelegt und die Aussicht genossen.

 

 

Nach der kurzen Rast ging meine Tour weiter Richtung Bossler. Auf dem Weg zum Bossler kommt man am Jahrhundertstein in Gruibingen vorbei. Dabei handelt es sich um 3 Steintafeln die mit 100 Schlagwörtern das letzte Jahrhundert beschreiben. Ganz cool gemacht.

 

Endlich auf dem Bossler angekommen, konnte ich bei Top Wetter, eine herrliche Aussicht genießen. Das letzte Stück der Etappe führt bergab direkt zum Deutschen Haus, eine Gaststätte mit regionalen Speisen wie Wurstsalat, Käsespätzle und Maultaschen. Meine Wünsche und Gelüste wurden erfüllt.

Zurück zu meinem Auto kam ich mit dem RadWanderBus, der die Stadt Göppingen mit dem Reußenstein verknüpft. Sonn- und Feiertags fährt der Bus und ist dabei noch supergünstig. Sehr überraschend und praktisch. Die Haltestelle ist zwar nicht direkt am Residenzschloss in Wiesensteig aber in 2 Minuten war ich bei meinem Auto.

Ein rundum gelungener Tag. Die Etappe war gut an einem Tag zu schaffen und war sehr gut ausgeschildert. Die GPS-Daten auf dem Handy waren eine zusätzliche Stütze.

Für mich steht fest: Auch die anderen 5 Etappen werde ich erwandern! Da steh ich trauf!



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