#AktivHerbstAlb – Sonntagsausflug auf die Alb

13
Nov

Den letzten Herbstferientag am 2. November haben wir dazu genutzt, endlich mal wieder einen Ausflug auf die Alb zu machen. D.h. eigentlich wollte unser 10-Jähriger das Märklin-Museum in Göppingen besuchen, doch das Wetter war einfach zu schön, um den ganzen Tag drinnen zu verbringen. Ein Kompromiss musste her… und den fanden wir mit einem schönen Rundwanderweg in Gingen an der Fils. Wir starteten morgens gegen 10.00 Uhr in Vaihingen an der Enz und fuhren mit dem Regionalzug bis nach Gingen. Das Tolle, seit Anfang des Jahres zählt der Kreis Göppingen zum VVS-Gebiet der Region Stuttgart und man erreicht die Alb jetzt auch mit dem Einzel- oder Gruppen-Tagesticket der Region.

Rauf auf den Hohenstein

Ausgesucht hatte ich im Vorfeld den Rundwanderweg Scharfenhof-Kuchalb-Hohenstein (8 km lang, 2 Stunden Gehzeit, ausgeschildert mit einem roten Kreuz).

Wir wanderten ihn jedoch in entgegengesetzter Richtung. Vom Bahnhof Gingen marschierten wir durch die Unterführung und hielten uns dann rechts. Die Route führte zunächst auf geteerter Straße bis zum Sängerheim und dann weiter auf schmalen Waldpfaden den Berg hinauf.

Hohenstein bei Gingen an der Fils

Als wir aus dem Wald herauskamen hatten wir einen schönen Blick auf den Gipfel des Hohenstein (701 Meter ü. NN). Es lag noch eine gute Strecke vor uns…

Wir erreichten den geteerten Radweg und folgten ihm nach rechts. Kurz vor der letzten Etappe des Aufstiegs lockte am Waldrand der Jungviehweide eine Bank zur Vesper-Pause, mit herrlichem Blick auf die Kaiserberge und das Filstal.

Blick Jungviehweide Blick Jungviehweide

In engen Serpentinen ging es dann steil hinauf bis zum Gipfel. Wir Eltern kamen – weil ungeübt – ganz schön ins Schnaufen, doch der Aufstieg hat sich gelohnt. Von oben hatte man einen gigantischen Blick ins Tal.

Blick vom Hohenstein Blick vom Hohenstein

Gipfelfreuden auf der Maierhalde

Nach kurzer Rast hielten wir uns links und folgten der Beschilderung zur Kuchalb. Von der Maierhalde genossen wir noch Mal den Blick aufs Tal und das rege Treiben am Gipfelkreuz. Bei herrlichem Wetter waren Gleitschirmflieger, Modellbauer mit ihren Flugzeugen und die Motorsegler zu sehen.

Blick von der Kuchalb

Weil unser Sohnemann immer noch ins Museum wollte, verkniffen wir uns die Einkehr bei „Mutter Franzl“ und machten uns zügig an den Abstieg über den Scharfenhof zurück zum Bahnhof Gingen, damit wir rechtzeitig nach Göppingen kamen.

Vom Museum selbst war ich etwas enttäuscht, doch für wahre Eisenbahnfans ist es ein Eldorado. Während meine Männer Loks begutachteten und Pläne schmiedeten, erfreute ich mich am Silberblatt, das ich beim Abstieg vom Hohenstein gepflückt hatte und überlegte mir die nächste Route…

Denn wir sind sicherlich nicht das letzte Mal am Albtrauf gewesen!

Märklin Museum Märklin Museum Silberblatt

Hilfreiche Links:

Anfahrt mit VVS

Rundwanderungen Gingen an der Fils

Mutter Franzl

Märklin-Museum Göppingen

Infos zum Silberblatt

 



1 Kommentar »

  1. Das Wandern ist……..

    Wenn die ungeübten an´s schnaufen kamen, dann müssen Sie öfters mal wandern gehen. Hört sich toll an, Euer Ausflug. Und die Eisenbahner hatten auch Ihren Spaß. Gruß Andreas

    Andreas W. — 13. November 2014 @ 19:34

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