#AktivHerbstAlb – Auf der Blaubeurer Alb unterwegs

28
Okt

Letzten Sonntag haben wir das schöne Herbstwetter für einen Ausflug auf die Alb genutzt.

Sonntag 26. Oktober, die Donautalbahn bringt uns nach Schelklingen, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir haben uns heute für ein Teilstück des Schwäbische-Alb-Südrand-Weges (HW2) entschieden, das wir allerdings in entgegengesetzter Richtung erwandern wollen.
Vom Bahnhof aus folgen wir dem roten Dreieck Richtung Sportplatz, und wandern dann das Längental hinauf. Am Ende der Linkskurve gehen wir auf einem rechts abzweigenden Hohlweg weiter bergauf, nehmen dann den Grasweg nach links, weiter an einer Hecke vorbei Hang aufwärts. Linker Hand kommt das Hofgut Oberschelklingen in Sicht. Wir laufen am Waldrand entlang abwärts bis uns ein schmaler Pfad in den Wald hinein führt.

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Auf dem Waldweg halten wir uns rechts und gleich darauf links. Nun führt uns das rote Dreieck hinunter ins Tiefental. Man hat das Gefühl die Bäume werden immer höher, um uns und über uns ist nur noch Wald … und Ruhe. Ein Wanderstock kann hier hilfreich sein, denn der Pfad geht ca. 150 Meter steil hinunter, bis wir auf den Forstweg des Tales treffen.

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Im Tiefental halten wir uns links und gehen ein Stück talaufwärts. Nach knapp 300 Metern folgen wir der Wegmarkierung des HW 2 nach rechts.
Auf einem schmalen Pfad geht es nun wieder steil bergauf durch den Bannwald im Naturschutzgebiet Rabenstein. Die Buchen über uns lassen das Herbstlicht durch, es ist wunderschön hier.

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Wieder auf der Hochfläche angekommen empfängt uns blauer Himmel und strahlender Sonnenschein, am Horizont erblicken wir die Kirchturmspitze von Seißen.
Wir halten uns rechts, noch ein Stück am Waldrand entlang, und nehmen dann den Feldweg in westlicher Richtung, Blaubeuren zu. Die Weite hier oben ist im Vergleich zum Bannwald vorher schier unendlich. Noch ein letzter Blick zurück nach Seißen, bevor wir auf einem Wiesenweg wieder in den Wald eintauchen.

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Nach ein paar Metern stoßen wir auf die Ruine Günzelburg. Eine Treppe führt hinauf auf den Felsen, von hier oben hat man eine herrliche Aussicht auf Weiler, ein Teilort von Blaubeuren.
Der Weg führt nun bergab vorbei an fast alpin anmutenden Felsen durch den schönen Herbstwald bis zur Felsformation „Küssende Sau“. Durch ein Felsentor gelangen wir auf die andere Seite.

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Der Weg schlängelt sich dann bergab, an weiteren Felsen vorbei, bis hinunter nach Blaubeuren.
Gute vier Stunden waren wir jetzt unterwegs, haben aber auch auf den 10 Kilometern etliche Fotostopps gemacht. In einer netten kleinen Espressobar genehmigen wir uns nun einen leckeren Mohnkuchen zum italienischen Kaffee. Nach einem kleinen Spaziergang um den Blautopf marschieren wir Richtung Bahnhof, wo wir mit der Donautalbahn die Heimreise antreten.

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Viel Spaß beim Nachwandern wünscht euch Jürgen

Hier noch ein paar Infos zur Umgebung. Der Weg ist auf den gängigen Wanderkarten als HW2 eingezeichnet und in der Natur mit dem roten Dreieck gekennzeichnet.



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